Nonnevotte: süße Tradition aus Maastricht
Nonnevotte. Vielleicht läuft Ihnen sofort das Wasser im Mund zusammen, vielleicht haben Sie aber auch keine Ahnung, wovon wir sprechen. Ein „Nonnevot“ – oder „Strik“ – ist eine typische Köstlichkeit aus Limburg, die ihren Ursprung in Sittard hat. In Maastricht wissen die Bäcker genau, was sie damit anzufangen haben, vor allem rund um den Karneval.
Woher kommt - Woher stammt der „Nonnevot“?
Im Maastrichter Dialekt nennen wir das Gesäß 'vot'. Ein Nunnevot ist also das Gesäß einer Nonne, einer Klosterfrau. Diese Brötchen wurden früher während des Karnevals verteilt. Auch Leberwurst, Blutwurst und Lebkuchen wurden gegessen. Auch diese typischen Snacks aus Limburg. Das Gebäck 'der Nonnevot' ist wirklich sehr alt. Bereits 1676 wurde es von den französischen Kommandanten gegessen, die Limburg einnehmen wollten. Trotz all dieser Informationen ist der Ursprung des Wortes nicht ganz klar. Es gibt Geschichten, dass die Franziskanerinnen, die zwischen 1600 und 1700 ein Kloster in Sittard hatten, das Gebäck an Leute verschenkten, die Lumpen und Fetzen brachten, um Geld für die Armen zu sammeln. Eine andere Geschichte besagt, dass diese Nonnen eine Schleife auf ihrem Hintern trugen, die wiederum an die Form des Gebäcks erinnert. Was auch immer die Geschichte ist, diese Nonnevotte aus Limburg sind verdammt lecker!
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Wie macht man - Was ist ein „Nonnevot“?
Dies sind die Zutaten für die Herstellung eines Nonnevot:
Für den Teig:
- 14 Gramm Trockenhefe
- 225 ml Milch lauwarm
- 50 g weißer Weichzucker
- 600 Gramm Mehl
- 10 Gramm Salz
- Abgeriebene Schale einer halben Zitrone
- 125 g weiche Butter
- 2 Eier
Außerdem benötigen Sie:
- 250 Gramm feiner Zucker
- Gegebenenfalls 2 TL Zimt
- Pflanzliches Frittieröl: Sonnenblumenöl oder Erdnussöl
Los geht’s!
Der Teig des Nonnevot wird zunächst liebevoll geknetet, gerollt und geformt. Dann lassen Sie die 'Vötsjes' eine Weile ruhen. Das Schöne daran ist, dass jedes Nonnevot anders ist, da es von Hand gemacht wird. Dann werden sie in Öl frittiert, wobei der Trick darin besteht, sie nicht zu fettig zu machen. Danach passieren Sie die Nonnevotten durch eine Mischung aus Kristallzucker und eventuell etwas Zimt. Uns läuft schon das Wasser im Munde zusammen...
Wann isst man - Was ist ein „Nonnevot“?
Nun, was uns betrifft, das ganze Jahr über. Doch traditionell wird die „Nonnevotte“ zur Karnevalszeit gegessen. Heutzutage sind Nonnevotte etwa einen Monat vor Karneval bis zum Aschermittwoch bei den Bäckern in Limburg erhältlich. Wenn Sie sich in dieser Zeit in der Nähe einer Bäckerei befinden, schauen Sie unbedingt kurz vorbei, um ein paar Stückchen für zu Hause mitzunehmen (sofern es Ihnen gelingt, sie nicht schon unterwegs aufzuessen). Oh, das wird ein wahrer Genuss!
Wie isst man einen Nonnevot?
Wir haben mehrere Maastrichter gefragt, wie sie ein Nonnevot am liebsten essen.
- Zum Mitnehmen, wie ein Brötchen.
- Jedes Mal ein kleines Stück davon abschneiden.
- Auf einem Teller mit einer Gabel, genau wie ein echtes Gebäckstück.
Ebenfalls köstlich: Gebäck, das wie der Nonnevot charakteristisch für die Maastrichter Tradition und Kultur ist, sind der 'zweretege finger' und der 'berliner bol'. Wenn Sie in die Bäckerei gehen.
Wo können Sie - die schmackhaftesten nicht verhandelbaren Produkte?
Sind Sie auf der Suche nach einer Maastrichter Bäckerei, in der Sie „Nonnevotte“ kaufen können? Sehen Sie sich unten die Karte mit den Verkaufsstellen im Stadtzentrum an.
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Bakkerij Mathieu Hermans
Bakkerij Mathieu Hermans
Klassische Maastrichter Bäckerei, etwas außerhalb des Stadtzentrums. Mehr über Bakkerij Mathieu Hermans
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Bäckerei Paulissen
Bäckerei Paulissen
Die Bakkerij Paulissen ist eine moderne Maastrichter Bäckerei mit einer reichen Familiengeschichte. Mehr über die Bakkerij Paulissen
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Diese Wassermühle war im 11. Jahrhundert im Besitz von Godfrey von Bouillon und nach dessen Tod im Besitz des Fürstbischofs von Lüttich. Mehr Informationen über De Bisschopsmolen
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Eine Leidenschaft für Patisserie seit 1929. Mehr über Patisserie Royale
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Am frühen Morgen, wenn die Stadt erwacht, der Geruch von frisch gebackenem Brot, Frühstück aus dem Regal, der erste köstliche Moment des Tages. Mehr Infos auf SoDelicious