Tapijn-Kaserne
Ein ehemaliges Militärgelände, das sich zu einem offenen, grünen Ort entwickelt hat, an dem Geschichte, Bildung, Gastronomie und Stadtleben zusammenkommen.
Fast ein Jahrhundert lang war die Tapijn-Kaserne ein abgeschirmtes Militärgelände. Die ersten Gebäude entstanden zwischen 1916 und 1919 rund um den zentralen Exerzierplatz. Nach dem Auszug des Verteidigungsministeriums erhielt das Gelände eine neue Bestimmung, und die ehemalige Kaserne verwandelte sich Schritt für Schritt in einen für die Stadt zugänglichen öffentlichen Raum.
Wo früher Soldaten untergebracht waren und übten, treffen sich heute Studierende, Einwohner und Besucher.
Geschichte mit einer neuen Zukunft
Bei der Neugestaltung wurde der Charakter der ehemaligen Kaserne so weit wie möglich bewahrt. Die historischen Gebäude erhielten neue Funktionen, unter anderem für Lehre und Forschung der Universiteit Maastricht.
Ein besonderer Teil der Neugestaltung befindet sich unter der Erde. Die drei charakteristischen Pavillongebäude rund um den ehemaligen Appellplatz sind auf Ebene -1 miteinander verbunden. Dadurch konnten die Gebäude für ihre neue Funktion angepasst werden, während oberirdisch die ursprüngliche, lose Pavillonanordnung erkennbar blieb und so viel Platz wie möglich für öffentliche Grünflächen erhalten blieb.
Grün, Bildung und Begegnung
Die Tapijn-Kaserne schließt an den Stadspark an und bildet einen grünen Übergang zum Jekerkwartier. Das Gelände besteht heute aus einer Kombination aus historischen Gebäuden, Bildungseinrichtungen, öffentlichen Flächen und Gastronomiebetrieben.
Auch der Tapijn-Garten befindet sich auf dem ehemaligen Kasernengelände. Zusammen machen diese verschiedenen Funktionen von Tapijn den Ort zu einem Platz, an dem die militärische Vergangenheit noch sichtbar ist, an dem jedoch mittlerweile das tägliche Leben von Maastricht im Mittelpunkt steht.
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