Space of Becoming

Dienstag, 6. Oktober

Tanzkünstler aus drei Kontinenten untersuchen in „Space of Becoming“, wie gemeinsame koloniale Geschichten bis in die Gegenwart nachwirken und Menschen miteinander verbinden.

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Im Rahmen von „Space of Becoming 2026“ kommen Künstler aus den Niederlanden, Sri Lanka und Südafrika in einer internationalen Tanz- und Theateraufführung zusammen, die sich mit Erinnerung, Resilienz und Verbundenheit befasst. Aus unterschiedlichen Perspektiven untersuchen sie, wie Kolonialgeschichte und Geschichte der Sklaverei miteinander verflochten sind und wie diese Geschichte bis in die Gegenwart hineinwirkt.

Nicht als etwas, das allein der Vergangenheit angehört, sondern als eine Geschichte, die in Gesellschaften, Erzählungen, Körpern und im Alltag sichtbar bleibt. Tanz und Theater werden eingesetzt, um diese Geschichten wieder spürbar zu machen und Perspektiven Raum zu geben, die lange Zeit weniger sichtbar waren.

Drei Kontinente, unterschiedliche Perspektiven
Unter der Leitung der Theatermacherin Katy Streek und der Choreografen Luke de Kock und Kapila Palihawadana bringt jeder Darsteller seinen eigenen Hintergrund, seine eigene Bewegungssprache und seine eigene künstlerische Tradition mit. Gerade diese Unterschiede bilden den Ausgangspunkt der Aufführung.

Die Macher suchen nach dem, was sie verbindet, zeigen aber auch, wo sich Erfahrungen und Geschichten unterscheiden. So entsteht ein Bild, in dem persönliche Geschichten und größere historische Entwicklungen ständig miteinander im Dialog stehen.

Eine Aufführung, die sich mit dem Ortmitbewegt
„Space of Becoming“ nimmt an jedem Aufführungsort eine andere Form an. Die Aufführung wird an die Stadt, das Land und die Geschichte des Ortes angepasst, an dem sie aufgeführt wird. Dadurch entsteht jedes Mal eine neue Begegnung zwischen den Darstellern, dem Ort und dem Publikum.

Auch der Besucher bleibt nicht völlig auf Distanz. Die Inszenierung lädt dazu ein, zuzuhören, zuzuschauen und darüber nachzudenken, was Geschichte heute bedeutet. Ein Raum, der einst im Zeichen von Ausgrenzung, Kontrolle oder Gefangenschaft stand, erhält so eine neue Bedeutung als Ort der Begegnung, des Dialogs und der Verbundenheit.

Internationale Zusammenarbeit
“ „Space of Becoming 2026“ ist eine Koproduktion von Sites of Memory, DOX, dem nATANDA Dance Theatre aus Sri Lanka, dem Jazzart Dance Theatre und Camissa Create aus Südafrika. Gemeinsam untersuchen sie, wie Kunst dazu beitragen kann, gemeinsame Geschichten sichtbar zu machen und neue Wege zu finden, ihnen Bedeutung zu verleihen.

Preise

  • € 18,50

Wann

  • Dienstag, 6. Oktober 2026 14:00 - 15:30