Amazone te paard

Eine Bronzeskulptur des limburgischen Bildhauers Arthur Spronken. Das Kunstwerk verdeutlicht, wie sehr Bewegung und Spannung im Werk des Künstlers im Mittelpunkt standen.


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Auf dem Platz „Op de Thermen“ zieht die Skulptur Amazone te Paard des limburgischen Bildhauers Arthur Spronken schnell die Aufmerksamkeit auf sich. Obwohl die Skulptur vollständig aus Bronze gefertigt ist, scheinen der Reiter und das Pferd jeden Moment in Bewegung geraten zu können. Diese Dynamik ist charakteristisch für das Werk von Spronken und steht im Mittelpunkt dieses Kunstwerks.

Bewegung als Ausgangspunkt
Das Gefühl der Bewegung war genau das, was Arthur Spronken hervorrufen wollte. Der limburgische Bildhauer war bekannt für seine ausdrucksstarken Skulpturen von Pferden und Reitern. Ab den 1960er Jahren tauchten Pferde immer häufiger in seinem Werk auf – nicht als naturgetreue Darstellung, sondern als Mittel, um Spannung und Dynamik sichtbar zu machen.

Arthur Spronken entwarf Amazone te Paard im Jahr 1973. Zehn Jahre später erhielt die Skulptur einen Platz auf dem „Op de Thermen“ in Maastricht. Mit kraftvollen Linien und einer offenen Gestaltung schuf er eine Skulptur, die aus jedem Blickwinkel eine andere Silhouette zeigt.

Die Amazone
Die Reiterin ist eine Amazone: eine Kriegerin aus der griechischen Mythologie. Zusammen mit dem Pferd bildet sie eine kraftvolle Einheit. Durch die Haltung der Reiterin und die angespannten Körperlinien des Pferdes entsteht ein Bild, das Kraft und Bewegung ausstrahlt.

Was gibt es zu sehen?
Aus der Nähe fallen vor allem die kraftvollen Linien und die offene Gestaltung ins Auge. Durch die offene Form verändert sich die Silhouette ständig, wenn man um die Skulptur herumgeht.

So zeigt Arthur Spronken, wie Bewegung auch in einer statischen Skulptur sichtbar gemacht werden kann.