Garnisonsstadt
Dank ihrer strategischen Lage – an der Maas und an der römischen Straße „Via Belgica“ – entwickelte sich Maastricht zu einer bedeutenden Garnisonsstadt. Ein großer Teil der Einwohner war Soldat unter wechselnder spanischer, französischer oder niederländischer Herrschaft. Maastricht war jahrhundertelang Schauplatz zahlreicher Kriege und Belagerungen. Dies prägte die Stadtgestaltung durch den Bau von Befestigungsanlagen maßgeblich. Lassen Sie die Geschichte lebendig werden, indem Sie einen Blick auf die historischen Überreste dieser Anlagen werfen.
Fort Sint Pieter
Auf dem Sint-Pietersberg erinnert das markante Fort Sint Pieter an die jahrhundertelange Präsenz des Militärs. Von außen sind die Schießscharten der Festung gut zu erkennen, doch erst auf dem festgestampften Erdboden in der dunklen Kanonengalerie im Inneren des Bauwerks erhalten Sie einen wirklich guten Eindruck vom ehemaligen Arbeitsplatz der Soldaten. Deshalb sind die Führungen von Maastricht Underground so unglaublich interessant. Ein Führer nimmt Sie mit durch das Gangsystem des Forts und vermittelt Ihnen alles über die Geschichte dieses Ortes. Fort Sint Pieter wurde 1701 als Reaktion auf die spektakuläre Belagerung Maastrichts durch den französischen Sonnenkönig erbaut. Im Jahr 1673 eroberte Ludwig XIV. die Stadt in Rekordzeit mit Kanonen vom Sint-Pietersberg aus.
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Führung durch Fort Sint Pieter
Führung durch Fort Sint Pieter
Ein Fort aus den frühen 1700er Jahren, wo Kanonen, Schießscharten und Geschichten des Führers Sie in vergangene Zeiten von Krieg und Besatzung in Maastricht zurückversetzen. Mehr über Führung durch Fort Sint Pieter
bis 2. Oktober
De Hoofdwacht
Auf dem Vrijthof befindet sich die ehemalige Hauptwache. Im 18. Jahrhundert wechselten hier die Soldaten die Wache. Die hohen Offiziere der Armee hatten ihren ständigen Sitz auf dem Vrijthof, um die Schlüssel der sieben Tore zu bewachen. Soldaten sind dort heute nicht mehr anzutreffen, doch de Hoofdwacht kann von außen nach wie vor bewundert werden. Einfache Soldaten wohnten im 18. Jahrhundert in hohen Kasernengebäuden, die von den Einwohnern der Stadt „Barakken“ genannt wurden. Einige Straßennamen in Maastricht, wie „Achter de Barakken“ und „Hoge Barakken“, erinnern an diese Zeit.
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De Hoofdwacht
De Hoofdwacht
Historisches Wachgebäude am Vrijthof, das jahrhundertelang das militärische Herz der Festungsstadt Maastricht bildete. Weitere Informationen über De Hoofdwacht
D’Artagnan
D’Artagnan ist weltberühmt durch die vielen Geschichten und Erzählungen, die über ihn erschienen sind. Dieser Musketier wurde in Lupiac in Südfrankreich geboren und durchquerte sein ganzes Leben lang zu Pferd Europa im Dienste von König Ludwig XIV. Seine Karriere fand ein jähes Ende, als er 1673 während einer Belagerung von Maastricht von einer Musketenkugel getroffen wurde. Im Stadspark (Stadtpark) von Maastricht steht eine Statue von d’Artagnan zum Gedenken an dieses Ereignis.
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Monument van d’Artagnan
Monument van d’Artagnan
Das d’Artagnan-Denkmal erinnert an den berühmten französischen Musketier, der 1673 während der Belagerung von Maastricht fiel. Weitere Informationen zum Monument van d’Artagnan
Mehr zur Geschichte
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Religiöser Hotspot
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Frühe Industriestadt
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