Streiks & Strafen: Bergleute in der Besatzungszeit und bei der Befreiung

T / m 25. Oktober

Die Ausstellung schildert, wie Bergleute aus Limburg während und nach dem Zweiten Weltkrieg mit Widerstand, Zwangsarbeit und Vergeltungsmaßnahmen konfrontiert waren.

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Unterirdischer Widerstand
Während der April-Mai-Streiks von 1943 legten auch die Limburger Bergleute die Arbeit nieder. Damit schlossen sie sich dem landesweiten Protest gegen die deutschen Besatzer an. Ein Streik war nicht ohne Gefahr und konnte schwerwiegende Folgen für die Bergleute und ihre Familien haben.

Arbeit als Strafe
Nach der Befreiung erhielten die Bergwerke eine andere Rolle. Menschen, die während des Krieges mit den Besatzern kollaboriert hatten, wurden dort zur Arbeit verpflichtet. Gleichzeitig bestand ein großer Bedarf an Arbeitskräften, um den Bergbau am Laufen zu halten.

Persönliche Geschichten
“ Anhand von Dokumenten, Gegenständen und persönlichen Erzählungen zeigt
„Staken & Straf: Bergleute in Besatzungszeit und Befreiung“, wie Krieg und Arbeit miteinander verflochten waren. Die Ausstellung verdeutlicht, welchen Einfluss diese Zeit auf die Bergleute, ihre Familien und das Limburger Bergbaugebiet hatte.

Wann

  • Täglich bis 25. Oktober 2026