Klatsch

T/m 28. Februar 2027

Eine Ausstellung über Hexenverfolgungen, weibliches Wissen und die Art und Weise, wie sich historische Ausgrenzung und Marginalisierung bis in die Gegenwart fortsetzen.

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Mit „Gossip: Magie und Marginalisierung“ verbindet das Landgut Schloss Wijlre zeitgenössische Kunst und regionale Geschichte. Ausgehend von Süd-Limburg untersucht die Ausstellung, wie historische Formen der Ausgrenzung, darunter die Hexenverfolgungen im 16. und 17. Jahrhundert, bis in die Gegenwart hineinwirken.

Vergessenes Wissen und Zusammengehörigkeit
Im Mittelpunkt stehen die Geschichten von Frauen, die ihr Wissen über Pflege, Natur und Gemeinschaftsbildung weitergaben. Viele dieser Stimmen fehlen in der traditionellen Geschichtsschreibung, doch ihr Wissen lebt in Ritualen, Sprache und gemeinsamen Bräuchen weiter. Die Ausstellung wertet
Klatsch als eine Form von Solidarität, Wissensaustausch und Verbundenheit neu auf.

Magie als Kraft der Schöpfung
In der Ausstellung wird Magie nicht als Aberglaube betrachtet, sondern als eine Form von Absicht, Verbundenheit und Schöpfung. Damit wird auch die Verbindung zur künstlerischen Praxis hergestellt. Gleichzeitig zeigt „Gossip“, wie sich Mechanismen der Marginalisierung im Laufe der Zeit immer wiederholen.

Kunst im Dialog mit der Umgebung
“ In der grünen Umgebung von Schloss Wijlre sind Werke lokaler sowie (inter)nationaler Künstler zu sehen, darunter Melanie Bonajo, Natasja Kensmil, Lara Schnitger, Herman de Vries und Mounir Eddib. Die Ausstellung wurde von der Gastkuratorin Marjolein van der Loo zusammengestellt und wird durch ein Rahmenprogramm mit Mahlzeiten, Workshops, Ritualen und Gesprächen ergänzt.

Wann

  • Jeden Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag bis einschließlich 28. Februar 2027 11:00 – 17:00 Uhr